Tierseuchenkasse Baden-Württemberg
Navigationoben
 
Startseite
 
Information
 
Melde- u. Beitragspflicht
 
Leistungen
 
Tiergesundheitsdienst
 
Tierseuchen
 
Online Melden
 
Download
 
Unbenannte Seite
Aktuelles Impressum Sitemap
Tiergesundheitsdienst
Beratung
 
Tätigkeiten
- Pferde
- Rinder
- Euter
- Schweine
- Schafherden
- Geflügel
- Bienen
- Fische
 
Standorte

Der Schweinegesundheitsdienst Tierseuchenkasse Baden-Württemberg

- Veranstaltungen -

21. Münchinger Schweinefachtagung am 17./18. Februar 2017 in 70825 Korntal-Münchingen

..... weitere Informationen und Programm


- Informationen -

Antibiotikaminimierung in Schweinebetrieben

Empfehlungen des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zur Antibiotikaminimierung in Schweinebetrieben ...weiter


PRRS-Unverdächtigkeit

Verbesserte Biosecurity und Zertifizierung sichern Erfolg in der Schweineproduktion

Die Infektion eines Schweinebestandes mit dem PRRS-Virus stellt weltweit eine der wirtschaftlich bedeutendsten Schweinekrankheiten dar.

Die wirtschaftlichen Schäden werden von verschiedenen Autoren auf 100 - 250 EUR pro Sau und Jahr beziffert.

Die Schweinegesundheitsdienste aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz haben sich auf verbindliche Kriterien für eine neutrale Zertifizierung festgelegt. Nach diesen Kriterien kann ein Zuchtbetrieb, eine Besamungsstation oder ein Ferkelerzeugerbetrieb als PRRS-unverdächtig anerkannt werden...weiter


Arbeitsanweisung PRRS Zertifikat





Tiergesundheitsmanagement

ist das Planen und Treffen von
-
betrieblichen und
-
überbetrieblichen Entscheidungen sowie
-
ihre Durchsetzung und
-
die Kontrolle mit dem Ziel, einen möglichst hohen und
-
zertifizierbaren Tiergesundheitsstatus zu erreichen und zu erhalten
    (Blaha, 1996)
Maßnahmen zur Reduzierung der Gefährdung durch Tierseuchen:

-
Verhütung der Einschleppung von Erregern
-
Verhütung der Verbreitung innerhalb des Betriebes
-
Verhütung der direkten und indirekten Verschleppung in andere Bestände

Infektionsquellen für Schweinebestände

-
Schweine als Keimreservoir
-
Andere Tierarten als Überträger
Nager und Insekten
    Hunde und Katzen
    Kälber und Geflügel
    Wildtiere (Wildschweine)
Passive Überträger
Menschen und Maschinen
    Kleidung, Geräte und Instrumente
    Transportwagen
    Futtermittel
    Luft

Vorteile von Impfprogrammen:

-
Stabilisierung der Herdengesundheit
-
Verminderung der Erkrankungsrate
-
Reduzierung des Behandlungsaufwandes
-
Verbesserung der Wirtschaftlichkeit zu einem kalkulierbaren Preis
-
Keine Rückstandsproblematik

Vorteile der Mycoplasmenimpfung:

-
Reduzierte Lungenschäden
-
Höhere Tagesgewichtszunahmen
-
Bessere Futterverwertung
-
Verkürzte Mastdauer
-
Immunität bis zu Schlachtung
-
Weniger kranke Tiere
-
Geringerer Behandlungsaufwand

Prophylaxemaßnahmen

Allgemein:

-
Einrichtung einer Hygieneschleuse
-
Betriebseigene Schutzkleidung
-
Konsequentes Rein-Raus-Verfahren
-
Effektive Reinigung und Desinfektion
-
Futter- und Wasserhygiene
-
Regelmäßige tierärztl. Bestandsuntersuchung und -betreuung
-
vernünftige Verladeeinrichtung
-
geregelte Tierkörperbeseitigung

Mastbereich:

-
max. 120 Tiere pro Stallabteil
-
mind. 3,0 m3 Luftraum pro 100 kg LM
-
Keine Überbelegung (Platzangebot gewichtsbezogen)
-
Absonderungsmöglichkeit für kranke Tiere
-
laufende Klima- und Lüftungskontrolle
-
Anzahl der Ferkelherkunftsbetriebe minimieren
-
Schädlingsbekämpfung

Zuchtbereich:

-
Desinfektionswannen an den Stalleingängen
-
Bei Zukäufen: Eingliederungsstall
-
Nur gereinigte und desinfizierte Transportfahrzeuge zulassen
-
Zukauf aus wenigen Gesundheitsüberwachten Beständen (Impfbescheinigung!)
-
Durchdachtes Raum- und Funktionsprogramm
-
Regelmäßige Parasitenbekämpfung
-
Impfprophylaxe